Kärnten

Einfacher Fehler kostet Kärntnerin (36) über 1.000 Euro

Ein vermeidbarer Fehler hatte für eine 36-Jährige aus Wolfsberg unangenehme Folge. Sie teilte ihrem Bankinstitut die neue Wohnadresse nicht mit.
Michael Rauhofer-Redl
17.01.2023, 12:16
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Von einem kuriosen Kreditkartenbetrug berichtet die LPD Kärnten am Dienstagvormittag. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, erstattete eine 36-Jährige bereits am Samstag Anzeige bei der Polizei in Wolfsberg, dass bei ihrer Kreditkartenabrechnung insgesamt drei Geldbehebungen am 13.10.2022 bei zwei verschiedenen Banken über insgesamt 1.000 Euro und zusätzlich Behebungsgebühren aufscheinen, die sie nicht selbst durchgeführt hat.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Kreditkartenfirma der Frau die neue Kreditkarte sam PIN an die frühere Wohnadresse des Opfers zugesendet hat. Die 36-Jährige hatte es unterlassen, der Kreditkartenfirma ihre neue Wohnadresse mitzuteilen.

36-Jähriger zeigt sich geständig

Ein 36-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der aktuell an der früheren Wohnadresse des Opfers wohnt, hat die bereits im Oktober der Vorjahres an seine Wohnadresse zugesendete Kreditkarte sam PIN des Opfers behalten und diese unterschlagen.

Mit dieser tätigte er die oben angeführten Geldbehebungen. Nach Ausforschung des Beschuldigten war dieser umfassend geständig und leistete inzwischen auch vollständige Schadenswiedergutmachung. Der Beschuldigte wird nach Abschluss der Erhebungen an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

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