Die aktuelle Wetter-Prognose

"Einige Zentimeter" – Meteorologin macht Schnee-Ansage

In Österreich macht sich in den nächsten Tagen die Okklusion eines Tiefs bei Island bemerkbar – und dann folgt ein kräftiges Sturmtief. Die Details.
André Wilding
07.01.2026, 06:45
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Der Einfluss einer markanten Luftmassengrenze über Südosteuropa nimmt am Mittwoch auf das Wetter in Österreich allmählich ab. Dabei überwiegt am Boden ein Hoch namens "Andreas". Am Donnerstag streift den Norden des Landes die Okklusion eines Tiefs bei Island.

In der Nacht auf Freitag zieht das Sturmtief "Elli" von Westen auf und räumt die Kaltluft vor allem in der Höhe schrittweise aus. Dabei kann es laut UBIMET-Expertin Jessica Spengler gebietsweise zu Schneefall und gefrierendem Regen kommen. Die genaue Zugbahn des Tiefs ist allerdings noch mit Unsicherheiten behaftet.

Lebhafter Nordwestwind

Am Mittwoch scheint in Vorarlberg und Nordtirol von der Früh weg recht häufig die Sonne, im Tagesverlauf lässt sie sich auch vom Innviertel über Salzburg bis Osttirol noch zeitweise blicken. Ansonsten überwiegen die Wolken und besonders in der Steiermark, in Unterkärnten sowie im südlichen Niederösterreich fallen noch ein paar Flocken. Am Nachmittag trocknet es allgemein ab. Der Nordwestwind weht im Osten zeitweise lebhaft.

Der Donnerstag beginnt an der Alpennordseite regional mit etwas Schneefall, welcher am Vormittag im Westen vorübergehend abklingt. Die Sonne zeigt sich aber kaum, am Nachmittag breitet sich im Westen neuerlich Schneefall aus. Dieser verstärkt sich gegen Abend, geht aber in Vorarlberg in der Folge unterhalb von 1.000 Meter in Regen über. Im Osten scheint am Vormittag noch die Sonne, längere Zeit sonnig bleibt es im Süden. Der Westwind weht an der Alpennordseite lebhaft.

Neuschnee kommt

In der Nacht auf Freitag geht der Schneefall in Oberösterreich, im Flachgau und im Ennstal stellenweise in Regen über. Dabei besteht erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Zwischen dem Waldviertel und dem Mariazellerland fallen einige Zentimeter Neuschnee.

Am Freitag schneit es an der Alpennordseite und im Osten zunächst häufig, im Westen fällt unterhalb von 1.000 Meter Regen. Auch weiter östlich mischt sich zeitweise Regen dazu, dort besteht dann teils erhebliche Glättegefahr. Tagsüber verlagert sich der Schneefall in den Süden, im Westen und Norden stellen sich längere trockene Abschnitte ein. Auch im Süden besteht zeitweise die Gefahr von gefrierendem Regen mit Glättegefahr.

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