ÖFB-Legionär Lukas Grgic wird vom kroatischen Klub Hajduk Split nach Österreich zurückkehren. Der Oberösterreicher wird sich dem SK Rapid anschließen.
In den letzten Tagen sickerten die fortgeschrittenen Gespräche mit dem Mittelfeld-Spieler durch. Jetzt bestätigt "Sky Sport Austria", dass sich die beiden Klubs auf eine Ablösesumme geeinigt haben. Dem Transfer des 27-Jährigen, der schon in Wien weilt, steht somit nichts mehr im Weg.
Der "Kurier" berichtet, dass Rapid 750.000 Euro für den Mittelfeld-Akteur zahlen muss.
Die Suche nach einem Stabilisator im Zentrum wurde durch die Einschränkung erschwert, dass der Neuzugang keinen weiteren Legionärsplatz wegnehmen darf. Zuvor kolportierte Spieler aus dem Ausland kamen nicht in Frage, weil Rapid entgegen vergangener Andeutungen von Sportdirektor Markus Katzer die Vorgaben des Ö-Topfs erfüllen wird – aus Kostengründen.
Rapid fährt dieser Tage ein Sparprogramm. Nicht nur auf der Management-Ebene. Abseits des Feldes plant Rapid Geld mit dem Abtritt von Vermarktungsrechten zu lukrieren. Auf dem Feld finden die Hütteldorfer bisher keine Abnehmer für Wackelkandidaten wie Marco Grüll (vor dem Cup-Finale noch vor dem Wechsel in die MLS – der Deal platzte) oder Aleksa Pejic, der durch den Kauf von Grgic in der Mittelfeld-Hackordnung noch weiter nach unten rutscht.
Nach dem serbischen Abwehrspieler Nenad Cvetkovic (rund 900.000 Euro) und Spielmacher Matthias Seidl (400.000) ist Grgic der dritte Spieler, für den Rapid Ablöse zahlen wird.
Durch Solidaritätsbeiträge bei den Transfers der Ex-Rapidler Marcel Sabitzer, Attila Szalai, Christoph Klarer und Milos Kerkez flossen in den vergangenen Tagen rund 900.000 Euro auf das Konto des Bundesligisten.
Grgic spielte in der Bundesliga bereits für den LASK und Wattens. Er erarbeitete sich dabei den Ruf des Arbeiters, robusten Zweikämpfers. Die offizielle Bestätigung der Klubs steht noch aus.