Obwohl die meisten Storcharten keine Zugvögel sind, ist der Weißstorch durchaus einer. Jährlich bewältigen die nordeuropäischen Störche eine Strecke von etwa 20.000 Kilometern.
In der Winterzeit ziehen die Vögel in die warmen afrikanischen Quartiere und kommen nach den frostigen Temperaturen wieder zurück zu ihren Brutgebieten.
Daher ist die Sichtung unserer Leserreporterin durchaus überraschend: Am Samstag erblickte Elfriede nämlich in Krems einen Storch – und zwar auf einem Fußballplatz. Der Zugvogel ist in der Gegend bereits bekannt und wird liebevoll "Albert" genannt.
"Albert lebt schon jahrelang in Krems und gehört mittlerweile zum Stadtbild. Momentan versucht er sich als Torwart", erzählt Elfriede. Bleibt zu hoffen, dass die eisigen Temperaturen dem ortsbekannten Storch nicht allzu sehr zusetzen – zu stören scheinen sie ihn ja nicht gerade. (mz)