Einsatz wegen Installateur-Abzocke: Kundinnen riefen...

Bild: Sabine Hertel

Das Vorgehen des Notdienst-Installateurs - "Heute" berichtete mehrfach - könnte schon bald ein gerichtliches Nachspiel haben. Der VKI prüft derzeit einen Musterprozess.

– "Heute" berichtete mehrfach – könnte schon bald ein gerichtliches Nachspiel haben. Der VKI prüft derzeit einen Musterprozess.
Täglich melden sich Betroffene, die Opfer des Liesinger Abzocke-Installateurs wurden – wie Jaqueline K. und Winona C. (beide 22) aus Penzing: "Wir hatten ein verstopftes Klo und riefen am 17. Jänner den Notdienst-Installateur. Er hat zweimal gepumpt, die Arbeit war nach fünf Minuten erledigt", erzählen die Arbeitsuchenden. Kostenpunkt: 565,80 Euro. "Wir hatten aber nur 190 Euro", so Jaqueline K.

Der Arbeiter wollte am nächsten Tag wiederkommen, um den Rest des Geldes abzuholen. Doch die Frauen waren misstrauisch, verständigten die Polizei. Beamte in Zivil stellten den Arbeiter und befragten ihn. Die Informationen werden nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, es könnte zu einem Verfahren kommen. Wie "Heute" berichtete, wurde gegen den Betrieb bereits Anzeige wegen Sachwucher erstattet.

Auch der Verein für Konsumenteninformation will gegen den Installateur vorgehen: "Es gibt Dutzende Beschwerden. Wir prüfen derzeit, ob wir einen Musterprozess anstrengen", so VKI-Beratungsleiterin Maria Ecker.

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