Einsiedlerpark: Brausebad wird zu Familien-Freibad

Das Einsiedlerbad erhält drei Kleinkinder-Becken.
Das Einsiedlerbad erhält drei Kleinkinder-Becken.Bild: Wiener Bäder
Das "Einsiedlerbad" – eigentlich eine Sauna mit Brausebad – wird zum Familienbad umgestaltet. Geplant sind zwei Außen- und ein kleines Innenbecken.
Konkret wird das bereits bestehende Saunabad im Einsiedlerpark (Margareten) um ein Familienfreibad mit drei Kleinkinder-Becken erweitert – damit entsteht das insgesamt elfte Familienbad in Wien.

Der Frischlufthof im Erdgeschoss wird abgebrochen und macht Platz für den Neubau von zwei Freibecken und einem Becken im überdachten Bereich mit Duschen und einer barrierefreien Rampe. Im Sommerbetrieb wird zusätzlich zu der derzeitigen Freifläche der Bereich zwischen Einsiedlerbad und Arbeitergasse als Liegefläche genutzt.

Immer mehr Familien in Margareten

Heute, Dienstag, erfolgte der Spatenstich für den Umbau des Bades: "Mit der Errichtung eines neuen Familienbades im Einsiedlerpark schaffen wir wichtige Infrastruktur für Familien im innerstädtischen Raum. Mit diesem Projekt trage ich auch der Tatsache Rechnung, dass immer mehr Familien in Margareten ihr Zuhause haben", betonte Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SP).

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Durch neueste energiesparende Technik wird hier auch ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Betrieb möglich", meinte zudem Bäder-Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SP). "Spiel, Spaß und Sport darf nicht von der Geldbörse abhängen. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen Bad eine gute Möglichkeit für Bewegung und Begegnung schaffen", so die Sozial- und Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SP).

Bruno Kastel und seine Sauna-Runde sind gegen den Umbau des Bades.
Bruno Kastel und seine Sauna-Runde sind gegen den Umbau des Bades.
Errichtung im März 2015 beschlossen

Bereits vor zweieinhalb Jahren wurde die Errichtung des Familienbades einstimmig in der Bezirksvertretung beschlossen. Im vergangenen Jahr protestierten Sauna-Fans in Bademänteln vor dem Bad gegen eine angebliche Schließung – mit Erfolg. Die Sauna bleibt erhalten, zieht allerdings in den 1. Stock.

Die Umbau-Kosten von 4,6 Millionen Euro werden zur Gänze aus dem Bezirksbudget bezahlt, ebenso wie der laufende Betrieb und die Erhaltung. Die Personalkosten werden von der MA 44 (Wiener Bäder) abgedeckt. Das Saunabad bleibt aufgrund der Bauarbeiten bis voraussichtlich Anfang September 2018 geschlossen. (cz)

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