Wetter

Eis-Regen und Schnee – Experten mit Frost-Prognose

Der Jahreswechsel verlief äußerst mild. Doch schon rasch wird Mutter Natur andere Seiten aufziehen und sich von ihrer frostigen Seite zeigen. 
Michael Rauhofer-Redl
02.01.2022, 19:55

Die vergangenen Tage verliefen in Österreich relativ mild. Auch in den kommenden Tagen geht es vorerst noch mit einer ähnlichen Tonart weiter. Doch noch im Laufe der Woche bringt ein Wetter-Umschwung gänzlich andere Witterungsbedingungen mit sich. Ubimet-Meteorologe Niko Filipovic hat die genaue Wetter-Prognose für den Start in die neue Woche. 

Am Sonntagabendziehen landesweit viele Wolken durch und nur vereinzelt fallen im Norden ein paar Tropfen. In der Nacht lockern die Wolken vorübergehend etwas auf, bald zieht es im Westen und Norden wieder zu und zum Morgen hin wird es entlang der Alpennordseite zunehmend nass. Zudem frischt der Westwind lebhaft, am Alpenostrand auch kräftig auf.

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Zunächst noch mild

Der Montag bringt zunächst einige Wolken und von Vorarlberg über das Außerfern bis ins westliche Niederösterreich fällt zeitweise etwas Regen. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.300 bis 1.500 Meter. Im Süden und Osten bleibt es trocken und tagsüber kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Der Wind frischt an der Alpennordseite und im östlichen Flachland kräftig aus West auf, am Alpenostrand sind stürmische Böen möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 14 Grad.

Der Dienstag beginnt meist bewölkt und in den westlichen Nordalpen sowie im Norden fällt etwas Regen. Sonst bleibt es meist trocken und im Tagesverlauf lockert aufkommender, föhniger Südwind die Wolken auf. Am Abend setzt im Westen neuerlich Regen ein und der Wind frischt vom Bodensee bis nach Oberösterreich kräftig aus West auf. Mit 4 bis 14 Grad wird es nochmals recht mild, bei Föhn steigen die Temperaturen vor allem im Westen sogar noch etwas höher.

Winterliche zweite Wochenhälfte

Am Mittwoch regnet es vor allem im Bergland und im Süden häufig. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1.000 bis 1.300 Meter auf rund 700 Meter ab, im Süden schneit es zum Abend hin allmählich bis in die Niederungen. Zuvor ist hier vereinzelt gefrierender Regen nicht ganz auszuschließen. Entlang der Donau und im Osten legt der Regen Pausen ein, hier weht dafür lebhafter bis kräftiger Westwind. Die Sonne zeigt sich allgemein kaum und die Temperaturen kommen nicht mehr über 1 bis 8 Grad hinaus.

Der Dreikönigstag am Donnerstag zeigt sich besonders an der Alpennordseite von seiner winterlichen Seite, zeitweise schneit es bis in die Niederungen. Auch im Südosten fallen in der Früh noch ein paar Schneeflocken, im Donauraum und im Osten mischt sich in den tiefsten Lagen Regen dazu. Die Sonne scheint besonders in Osttirol und Kärnten zeitweise, auch im Westen lockert es tagsüber zunehmend auf. Bei lebhaftem, im Osten auch kräftigem Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +6 Grad.