Wien

Eisbärin Nora: Letzter Weg könnte ins Museum führen

Die verstorbene Eisbärin wird obduziert, könnte dann in einem Museum ausgestellt werden. Bei ihrer Familie geht das Leben ohne Trauer weiter…

Thomas Peterthalner
Die verstorbene Eisbärin Nora stammte aus dem Zoo Tallinn.
Die verstorbene Eisbärin Nora stammte aus dem Zoo Tallinn.
Zoo Schönbrunn/Inari Leiman

Tierfreunde in ganz Österreich trauern um Nora. Die 9-jährige Eisbärin erlitt im Zoo Schönbrunn eine Kolik, von der sie sich nicht mehr erholte. Letztendlich musste die arme Bärin von den Tierärzten eingeschläfert werden. Was genau die Kolik auslöste, wird noch ermittelt. Eine Obduktion wurde bereits angeordnet. Auch im Hinblick auf Prävention ist der Tiergarten sehr daran interessiert, den Todesfall aufzuklären. 

    Eisbärin Nora im Tiergarten Schönbrunn in Wien.
    Eisbärin Nora im Tiergarten Schönbrunn in Wien.
    Tiergarten Schönbrunn/Daniel Zupanc

    Obduktion angeordnet

    Die pathologische Untersuchung findet in der VetMed-Uni Wien statt. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob die Eisbärin an falschem Futter starb, das vielleicht in das Gehege geworfen wurde. Der Zoo schließt das aber weitgehend aus, das Gehege neben dem Robbenbecken wird mit Kameras überwacht. 

    Museum oder Forschung

    Was nach der Obduktion mit Noras Leichnam passiert? Laut Zoo sind immer wieder Museen an Tieren interessiert, andere kommen der Forschung zu Gute, so eine Sprecherin zum "Falter.Morgen". Verstorbene Tiere werden manchmal auch verfüttert – wie zum Beispiel Ziegen oder Kanninchen, die Beutetieren von Großkatzen sind.

    Keine Trauer

    Bei Eisbären-Partner Renzo und Kind Finja wird nicht um Nora getrauert: Eisbären gelten als Einzelgänger, kommen nur zwecks Paarung zusammen. Emotionen gibt es da keine. 

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      Picturedesk, privat (Montage: "Heute")