Eisenbahn-KV: Funkstille geht am Samstag zu Ende

Nach dem Warnstreik am Montag blieb der Verhandlungstisch leer. Erst am Samstag will man sich zu einer neuen Runde treffen.

Zwei Stunden lang streikten am Montag die Eisenbahner. Die Züge Österreichs standen von 12 bis 14 Uhr still.

++ Lesen Sie hier: So erlebten Betroffene den Streik! +++

Zehnte Verhandlungsrunde

Seitdem war offiziell Funkstille. Seit Montag blieb der Verhandlungstisch der Arbeitgeber und Gewerkschafter leer. Und das bleibt auch noch die ganze Woche lang so.

Erst am Samstag will man sich zur zehnten Verhandlungsrunde treffen. Wie der ÖGB am Mittwoch mitteilte, wurde die Gewerkschaft vida von der Arbeitgeberseite erneut eingeladen.

"Wir sind sehr froh, dass die Arbeitgeberseite diese Woche nicht ungenutzt verstreichen lässt und weiterverhandeln will. Ein Hinauszögern weiterer Gespräche hätte die Situation nicht verbessert", kommentiert Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, die Einladung.

Unternehmen verbreiten Fake-News

Mit dem Bekanntwerden des neuen Termins sollen nun auch die Störmanöver aufhören, hoffen die Chefverhandler: "In den vergangenen Tagen wurden viele Fehlinformationen von den Unternehmen an die Belegschaften weitergegeben, mit denen versucht wurde, Verunsicherung zu schüren. Wir werden daher bis zum Verhandlungstermin am Samstag die Beschäftigten der Eisenbahnunternehmen im Detail über unsere Forderungen informieren und den Fake-News entgegentreten." (red)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsWirtschaftskammerSchweizerischer GewerkschaftsbundStreikÖBB