Wohn-Albtraum in Rudolfsheim-Fünfhaus! "Heute"-Leserin Lucia* (Name von der Redaktion geändert) kämpft mit starkem Schimmelbefall in ihrer Gemeindebau-Wohnung. Die schwarzen Flecken an den Wänden ihres Badezimmer sorgen für Ekel. Es ist nicht zum ersten Mal, dass sich die Wienerin ärgern muss: Bereits ein Mal wurde der Schimmel professionell entfernt. Doch nun ist er wieder da und zu ihrem Schock muss Lucia diesmal selbst für die Bereinigung aufkommen.
"Neben uns ist ein leeres Dachgeschoss, dieses könnte für den Schimmel verantwortlich sein", vermutet die Wienerin ratlos. Bei einer Begutachtung wurde dann erklärt, dass die Mieter regelmäßig lüften sollen, heizen und die Wäsche im Wohnzimmer aufhängen sollen. Doch der wahre Schock: Entweder zahlt Lucia 500 Euro für die Entfernung oder sie kümmert sich innerhalb von vier Wochen selbst darum.
Im "Heute"-Talk erklärte Lucias Sohn, dass es im Bad allgemein recht warm sei. Vor dem Hintergrund der steigenden Heizungskosten, spart sich die Wienerin lieber das Geld. Daher bleiben die Heizkörper weiterhin kalt.
Auf "Heute"-Nachfrage bestätigte die Pressestelle von Wiener Wohnen das Gutachten. Experten stellten im Bad Schimmel sowie erhöhte Luftfeuchtigkeit in mehreren Räumen (bis zu 61 Prozent) fest, dazu kam Kondenswasser an den Fenstern. Ein äußerer Wasserschaden konnte ausgeschlossen werden – die betroffenen Stellen waren nämlich trocken. Für die Fachleute steht fest: Der Schimmel entstand durch falsches Lüften und zu wenig Heizen.
Zwar gab Lucia an, die Fenster zu kippen und öfters ganz durchzulüften, doch um dem Schimmel entgegenzuwirken, hatte das nicht gereicht. Die Mieterin wurde vor Ort informiert und erhielt ein Hygrometer, um die Werte künftig besser im Blick zu behalten. Ob die Wienerin den Schimmel selbst entfernt oder sich professionelle Hilfe holt, bleibt unterdessen offen.