Österreich

Eklat bei Frequency-Sitzung

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:59

Chaos bei der Gemeinderatssitzung in St. Pölten: Grundlagen wie der Vertragsentwurf mit Musicnet sowie Details zum Müllkonzept für das Festival fehlten und auf den Zuschauerrängen forderten Frequency-Gegner das Aus für das Festival. Fazit: Der Vertrag mit dem Veranstalter wurde nicht abgesegnet, neuer Anlauf im April.

Der Frequency-Vertrag: Zentrale Themen sind verbesserte Müllentsorgung, Anrainer-Info und dass die Stadt mit einem Betrag, der der Höhe der Lustbarkeitshöhe entspricht, unterstützt. Die Opposition verlangte Details, diese waren nicht greifbar. Üble Zwischenrufe von Festival-Gegnern auf der Zuschauertribüne heizten die Stimmung zusätzlich auf. Die Sitzung wurde unterbrochen, die Entscheidung vertagt. Ich will nicht über jemanden drüberfahren, sagte Bürgermeister Matthias Stadler. Nun soll die Zeit genutzt werden, um Missverständnisse auszuräumen. Es wird sich weisen, ob alles nur politisches Theater ist, oder ob man an einer Lösung interessiert ist, sagt der Stadtchef.
Veranstalter Harry Jenner verspricht ein geiles Festival mit Muse, Skunk Anansie und Toten Hosen. Er wird Details zum Müllkonzept nachreichen, wundert sich aber: Im Parteiengespräch gab es zuvor keine Einwände.Elisabeth Czastka

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