Beim GAK sorgt derzeit nicht nur der Abstiegskampf für Spannung, sondern auch ein Konflikt innerhalb der eigenen Fanszene. Nach dem Heimspiel gegen die WSG Tirol soll es zwischen verschiedenen Fangruppen zu massiven Auseinandersetzungen gekommen sein.
Wie aus dem Umfeld des Vereins zu hören ist, sollen zumindest zwei Fanklubs einer anderen Gruppierung den Zugang zum Stadion verweigert haben. Hintergrund dürften interne Streitigkeiten und Machtkämpfe innerhalb der Kurve sein.
In einer Stellungnahme spricht der GAK von Vorfällen am Südeingang, die den bisherigen Höhepunkt mehrerer "schwerwiegender Grenzüberschreitungen".
Im Wortlaut heißt es:
"Der Verein ist um eine lückenlose Aufklärung aller Vorfälle bemüht und behält sich rechtliche Schritte vor. Nach dem letzten Meisterschaftsspiel wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und - so Mitglieder involviert sein sollten - auch vereinsintern über mögliche Konsequenzen und Präventionsmaßnahmen für die kommende Saison entschieden. Bis dahin werden wir zur gegenständlichen Causa keine weiteren Stellungnahmen abgeben."
"Der Fokus soll nun auf die letzten beiden Spiele gerichtet werden, in denen es schließlich um den Klassenerhalt geht. Der Verein möchte jetzt noch einmal alle internen Kräfte, aber auch jene auf den Tribünen bündeln und ruft alle Roten zum bedingungslosen Zusammenhalt im letzten Heimspiel gegen den SCR Altach auf. Ein Sieg am Samstag würde den Verbleib in der Bundesliga bedeuten. Das ist das Ziel, dem - im Sinne des Vereins - alles untergeordnet werden muss."
Sportlich richtet der GAK den Fokus auf die entscheidenden Spiele im Kampf um den Klassenerhalt. Zwei Runden vor Schluss liegen die Grazer drei Punkte vor Schlusslicht Blau-Weiß Linz. Am Samstag wartet zuhause Altach, ehe es zum Saisonabschluss direkt gegen Blau-Weiß geht.
Der Verein appellierte abschließend an den Zusammenhalt aller Fans. Ein Sieg gegen Altach würde den Verbleib in der Bundesliga fixieren.