"Beim Bremsen rutsche ich ziemlich rum. Mir wäre es egal, aber ich glaube, dass viele nicht glücklich wären, wenn ich ohne Gurt fahre", funkte Charles Leclerc beim Großen Preis von Barcelona an die Ferrari-Box. Diese Aussage bringt ihm nun womöglich Ärger ein.
In der 37. Runde war der Motor des Monegassen abgestorben. Leclerc hatte seinen Gurt gelöst. Dann ließ sich seine "Rote Göttin" doch noch anstarten. Zwei Runden lang fuhr der Ferrari-Star weiter - ohne Gurt! Dann sah er die Leichtsinnigkeit seines Handelns doch ein: "Es war zu spät, weiterzufahren, weil ich meine Gurte schon geöffnet hatte. Deshalb musste ich zurück an die Box."
Nun werden erste Stimmen laut, die eine Strafe gegen Leclerc verlangen. Solche gibt es schließlich auch für PKW-Lenker, wenn man ohne Gurt durchs Ortsgebiet fährt. Leclerc war nicht angeschnallt, als er mit 300 km/h unterwegs war. Eine Kollision hätte schlimme Folgen haben können.