Elefant aus "Alexander" wegen Elfenbein ermordet

Khlao, ein 50 Jahre alter Elefant, der in Oliver Stones "Alexander" (2004) zu sehen gewesen war, ist am Freitag in Thailand mit abgesägten Stoßzähnen tot aufgefunden worden. Der fast fünf Tonnen schwere Bulle sei wahrscheinlich vergiftet worden, sagte sein Pfleger laut der Zeitung "Bangkok Post". Elefanten sind Thailands Wahrzeichen.

Khlao, ein 50 Jahre alter Elefant, der in "Alexander" (2004) zu sehen gewesen war, ist am Freitag in Thailand mit abgesägten Stoßzähnen tot aufgefunden worden. Der fast fünf Tonnen schwere Bulle sei wahrscheinlich vergiftet worden, sagte sein Pfleger laut der Zeitung "Bangkok Post". Elefanten sind Thailands Wahrzeichen.

Der Elefant sei außerhalb eines Elefantencamps in der Provinz Ayutthaya an einen Baum gekettet gewesen, weil er eine aggressive Phase hatte. Der Besitzer des Camps vermutet, dass die Täter Teenager oder Drogenabhängige waren. Professionelle Wilderer wüssten, dass die Stoßzähne ganz oben abgesägt werden müssen, um einen besonders hohen Preis zu erzielen. Khlao habe in dem Oliver-Stone-Film über Alexander den Großen von 2004 mitgewirkt, der teils in Thailand gedreht worden war, sagte der Gouverneur von Ayutthaya.

Das Elfenbein der Stoßzähne wird in Schmuck und Verzierungen verwendet. Der Handel ist seit Jahren verboten, aber der Schmuggel blüht. Weil es in Asien nach Schätzungen der Umweltstiftung WWF nur noch rund 30.000 Elefanten in freier Wildbahn gibt, werden die meisten Tiere in Afrika getötet - mehr als 20.000 Elefanten im Jahr, sagt das Sekretariat des Artenschutzabkommens (Cites). Thailand gilt wegen Gesetzes-Schlupflöchern als Umschlagplatz für Schmuggelware.

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