Gestrandete Elefanten in Eisenstadt versorgt

Die Polizei hatte dem maroden Sattelzug die Weiterfahrt untersagt: Seine ungewöhnliche Fracht, ein Elefanten-Duo, verbrachte die Nacht in Eisenstadt.

"Die Polizisten staunten nicht schlecht, als bei einer Kontrolle zwei Elefanten und zwei Pferde in einem Anhänger entdeckt wurden", beginnt die Landespolizeidirektion Burgenland ihre Schilderung eines nicht ganz alltäglichen Einsatzes am Freitag – "heute.at" berichtete.

Auf der Südost Autobahn (A3) war am Vormittag ein Lkw nach einem Reifenplatzer havariert – seine tierische Fracht: Zwei Asiatische Elefanten und zwei Pferde. Die Vierbeiner, die zu einem Zirkus gehören, waren auf dem Weg von Deutschland in Richtung Budapest.

Weil das Fahrzeug auf Grund mehrerer schwerer Mängel nicht mehr verkehrstüchtig war, mussten die Tiere die Nacht in Eisenstadt verbringen. Alleine mussten die Dickhäuter aber nicht bleiben, Roland Eder von der Stadtgemeinde Eisenstadt leistete ihnen Gesellschaft: "Wir haben sie gefüttert und ihnen Bananen und Erdnüsse gebracht. Davor haben wir ihnen Platz gemacht, damit sie auch ein bisschen Freiraum haben. Angst hatten wir eigentlich keine. Die Tiere sind sehr gutmütig. Am Anfang vielleicht schon, aber nach zehn Minuten hat man gesehen, dass die Tiere sehr brav sind. Und dann haben wir sie auch schon gestreichelt".

Nach ihrem kurzen Aufenthalt und einer Kontrolle durch eine Amtstierärztin wurden das gewichtige Duo und die beiden Pferde umgeladen. Wie Chefinspektor Wolfgang Werderits bestätigt, wurden sie wieder auf den Weg zu weiteren Zirkusauftritten geschickt. (red)

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