Elefanten-Opfer endlich in seiner Heimat beigesetzt

Günter Z. wurde in Namibia von einem Elefanten totgetrampelt. Sechs Wochen danach erfolgte im Innviertel die Beisetzung.
Günter Z. wurde in Namibia von einem Elefanten totgetrampelt. Sechs Wochen danach erfolgte im Innviertel die Beisetzung.Bild: picturedesk/Privat
Am 7. November hatte ein Elefant auf einer Safari in Namibia den Innviertler Günter Z. (59) totgetrampelt. Rund sechs Wochen danach wurde er nun in der Heimat beigesetzt.
Dieses Unglück erschütterte das ganze Land. Günter Z. (59) aus Eberschwang (Bez. Ried/I.) wollte zusammen mit einer Gruppe (alle kennen sich über den Motorsportclub "4WD-Ried") vier Wochen lang die Natur und Tierwelt des Südwesten Afrikas hautnah erleben.

Doch der Abenteuer-Urlaub endete in einem Drama. Günter Z. wurde in der Nacht des 7. November von einem tonnenschweren Elefanten totgetrampelt.

Laut namibischem Tourismusministerium habe die Gruppe ihr Lager in einem Gebiet aufgeschlagen, das nicht zum Campen geeignet sei.

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Verabschiedung am 21. Dezember



Jetzt, etwas mehr als sechs Wochen nach dem tragischen Unfall, wurde der Innviertler in seiner Heimat beigesetzt. Am 21. Dezember fand die Verabschiedung des langjährigen Vorstandsmitglieds des Motorsportclubs "4 WD" im Rieder Stadtsaal statt. Gleich danach erfolgte die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

"Wir kannten Günter als immer hilfsbereiten, gut gelaunten und grundehrlichen Menschen, der auch zu seiner Meinung und seinen Prinzipien stand. Er war „draußen zu Hause" – ein richtiger Naturbursch", steht auf der Homepage des Motorsportclubs geschrieben.

Seit 2009 sei Günter vier Mal in Namibia gewesen.





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