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Elefantenherde flüchtet - und stirbt an Stromschlag

Im afrikanischen Botsuana ist vor kurzem eine Elefantenherde aus einem Wildpark entkommen. Ihre Flucht endete mit dem Tod.

Heute Redaktion
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Die neun Tiere waren offenbar aus dem Schutzgebiet Makgadikgadi Pans ausgebrochen. 200 Kilometer weit sind sie gekommen, bis in die Nähe des Dorfes Dukwi.

Dort dürfte einer der elefanten einen Strommasten umgerannt haben. Die Hochspannungsleitung fiel auf die Tiere, alle neun starben durch den Stromschlag.

Der Ortsvorsteher von Dukwi und das Umweltministerium der Hauptstadt Gaborone teilten dies am Dienstag mit. Botsuana beherbergt mit etwa 135.000 Tieren den größten Elefantenbestand Afrikas.

Insgesamt gibt es noch 415.000 Elefanten, jedes Jahr werden schätzungsweise 30.000 Tiere wegen ihrer Stoßzähne von Wilderern getötet. (red)