Elfer-Krach bei der Austria brachte Stöger zur Weißglut

Manprit Sarkaria versenkt den Elfmeter.
Manprit Sarkaria versenkt den Elfmeter.Picturedesk
Bei den "Veilchen" sind sich nicht alle grün. Manprit Sarkaria und Marco Djuricin sorgten gegen Ried mit einem Elfer-Streit für Wirbel. 

Es war die 21. Minute im Heimspiel gegen die Innviertler, Djuricin war zuvor gegen Rieds Kennedy Boateng zu Boden gegangen, hatte geschickt einen harten Strafstoß herausgeholt. 

Und wollte den selbst versenken. Doch das hatte Sarkaria nicht zugelassen, sich sofort den Ball geschnappt. Djuricin war dann herangeeilt, wollte dem Austria-Offensivspieler das Leder aus der Hand nehmen, doch Sarkaria gab den Ball nicht her. 

Stögers lauter Kommentar

Das hatte auch Austria-Coach Peter Stöger an der Seitenlinie nicht gefallen. Der 55-Jährige geigte beiden Spielern gut hörbar die Meinung. "Euren Streit brauch ich wie eh was", so die sarkastische Ansage des violetten General Managers, die in der leeren Generali Arena gut hörbar war. 

Sarkaria versenkte den Ball schließlich zum 1:1-Ausgleich, wollte danach auch mit Djuricin abklatschen, doch der drehte sich schnell weg. 

Nach dem Spiel wollte der Elfmeterschütze selbst die Szene herunterspielen. "Wir sind gute Freunde, das passt schon", meinte Sarkaria bei "Sky". Djuricin hatte es anders gesehen: "Dazu sage ich nichts", so der Stürmer. 

Stöger hielt ebenfalls den Ball flach: "Ich bestimme keine Schützen, der, der sich gut fühlt, soll schießen. Ich hatte auch Teams, wo alle so die Hose voll hatten, dass keiner schießen wollte, aber diese Diskussion brauche ich eben nicht." 

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