Er liegt auf der Kinderintensiv-Station der Klinik Innsbruck, sein Zustand ist kritisch: Wie die Tiroler Polizei berichtet, wurde am Mittwoch gegen 9.45 Uhr ein Bub (11) leblos im Wasser treibend von einem Mitschüler entdeckt.
Der Bub war mit seiner Schulklasse vor Ort. Weil er offenbar nicht schwimmen konnte, sollte er im Kinderbecken bleiben. Laut ersten Informationen ging der Elfjährige allerdings im Familienbecken unter, er wurde erst nach einigen Minuten gefunden. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.
Badegäste zogen den Buben aus dem Wasser, gemeinsam mit Bad-Mitarbeitern wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, bis die Rettung vor Ort war. Der Schüler soll dann wieder geatmet haben, er wurde ins Spital gebracht. Die betroffene Klasse und Lehrkräfte wurden von Kriseninterventionsteams betreut.