Eltern getötet: 7 Gründe für nur sieben Jahre Haft

Gerald B. (48) hat seine schlafenden Eltern in Perchtoldsdorf getötet. Sieben der acht Geschworenen entschieden: Es war Totschlag, kein Mord.
Angeklagt wegen Doppelmordes mit einem Baseballschläger – nur 7 Jahre Haft (nicht rechtskräftig, "Heute" berichtete). „Heute" erklärt, wie das überhaupt möglich war:

-) Unbescholtenheit: Beamter Gerald B. hatte bis zur Tat einen tadellosen Lebenslauf.

-) Beweisverfahren: sehr ausführlich, alle Zeugen der Verteidigung erschienen.

-) Reue: Der Angeklagte legte ein volles und reuiges Geständnis ab.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. -) Tragische Lebensgeschichte: Eltern gehörlos, Sohn konnte hören, Pflege der Eltern, keine Freundin.

-) Psychische Ausnahmesituation: Als nach dem Vater auch noch die Mutter ans Bett gefesselt war, kippte der Angeklagte.

-) Familie und Freunde haben Täter verziehen: Sehr wichtig! Vor Gericht und für die Geschworenen.

-) Gutachter waren für Angeklagten: Die Experten „spielten" für ihn.

Die Staatsanwältin meldete "Nichtigkeit und Berufung" an. Anwältin Wagner dazu: "Der Totschlag steht, eventuell könnte sich noch was an der Strafhöhe ändern, also ein, zwei Jahre dazu." (Lie)

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