Elternverbände fordern ein Ende der unbefristeten Maskenpflicht auf den Schulgängen. Eine "Sicherheitsphase" von höchstens zwei Wochen mit Masken sei genug, sagt Evelyn Kometter, Vorsitzende der Elternverbände an Pflichtschulen zu "Heute".
Schüler sollten dafür zwei statt ein Mal pro Woche getestet werden. Kometters Stellvertreter, Paul Haschka, ist da pragmatischer: Ihm genügt auch eine dreitägige Sicherheitsphase. Wichtig sei, dass jeder Schüler, der eine Maske tragen will, dabei unterstützt werde, so Haschka zu "Heute". Am weitesten gehen die Wiener Elternvereine: Sie fordern ein sofortiges Aus für Masken.
Christoph Drexler, der für die Elternverbände an höheren Schulen spricht, sieht hingegen kein Problem. Die Maskenpflicht werde in den kommenden Wochen ohnehin fallen. Viel wichtiger sei, den Schülern wieder "Freude am Lernen" zu vermitteln. Schularbeiten und Leistungstests der Schüler würden derzeit „sehr schlecht“ ausfallen: "Die Lernmotivation ist im Keller." Laut Bildungsministerium wird es vorerst keine Änderungen bei der Maskenpflicht auf Schulgängen geben. Man beobachte aber die Lage.