Embryo war 24 Jahre eingefroren

Im US-Bundesstaat Tennessee kam jetzt die kleine Emma zur Welt. Was sie noch nicht weiß: Sie ist ein Rekord-Baby – der Embryo war 24 Jahre eingefroren.

Die kleine Emma Wren Gibson ist etwas ganz besonders: Denn das am 25. November im US-Bundesstaat Tennessee geborene Mädchen (drei Kilo schwer, knapp 50 Zentimeter groß) sorgt weltweit für Schlagzeilen – obwohl sie davon noch keine Ahnung hat. Grund: Emmas Mutter Tina (26) hatte sich Anfang des Jahres einen Embryo einpflanzen lassen, der bereits 1992 eingefroren wurde. Damit ist es der älteste gefrorene Embryo, der je zu einer erfolgreichen Geburt geführt hat.

Die kleine Emma und ihre glücklichen Eltern (Quelle: Twitter).

Der bisherige Rekord für ein "Snowbaby" lag bei 20 Jahren. Die glücklichen Eltern Tina und Benjamin (33) waren selbst überrascht, als sie vom Alter des Embryos erfuhren. Die Mutter war zu dem Zeitpunkt gerade 25 Jahre alt. "Dieser Embryo und ich, wir hätten beste Freunde sein können", sagte sie. Inzwischen ist sie 26 Jahre alt – und der Rekord kümmert sie nicht: "Ich wollte bloß ein Baby haben. Mir ist es egal, ob das ein Weltrekord ist oder nicht." Ihre Tochter sei "ein wertvolles Weihnachtsgeschenk".

Der Embryo stammt von einer anonymen Spenderin

Der Embryo soll laut US-Medien von einer anonymen Spenderin stammen. Er sei so lange aufbewahrt worden, bis er von jemandem genutzt werden konnte, der selbst auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen konnte. Er wurde am 13. März 2017 im National Embryo Donation Center in Knoxville aufgetaut und bei Gibson eingepflanzt. (tas)

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