Game of Thrones-Star

"Hätte sterben sollen" – Clarke über Hirn-Krankheit

Die Schauspielerin spricht im Podcast offen über ihre Hirn-Aneurysmen und wie sie dachte, dem Tod ein Schnippchen geschlagen zu haben.
Heute Entertainment
15.05.2026, 13:57
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Emilia Clarke (39) wurde durch ihre Rolle als Daenerys Targaryen in Game of Thrones weltberühmt. Doch kurz nach dem Durchbruch erlebte sie eine schwere gesundheitliche Krise: 2011 und 2013 erlitt die Britin zwei lebensbedrohliche Hirn-Aneurysmen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Im Podcast How to Fail With Elizabeth Day blickt Clarke nun auf diese prägende Zeit zurück. Sie gibt ungeschönte Einblicke: Sie sei einfach davon überzeugt gewesen, dass sie dem Tod ein Schnippchen geschlagen habe und eigentlich hätte sterben sollen.

Clarke hatte nach der zweiten Diagnose massive psychische Probleme. Es sei so weit gekommen, dass sie niemandem mehr in die Augen schauen konnte, erinnert sich die Schauspielerin. Die Schicksalsschläge hätten es ihr erschwert, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

Notoperation rettete ihr Leben

Im Februar 2011 erlitt Clarke kurz nach Abschluss der ersten Staffel von Game of Thrones eine lebensgefährliche Hirnblutung. Eine Notoperation rettete ihr Leben, doch danach hatte sie mit Sprechschwierigkeiten zu kämpfen. Bei dem Eingriff entdeckten die Ärzte ein zweites Aneurysma auf der anderen Gehirnseite.

2013 hatte sich dieses verdoppelt. Bei der Operation traten Komplikationen auf, die Ärzte mussten ihren Schädel öffnen. Clarke wurde mit einer erblichen Schwäche der Arterien geboren.

Ihre Arbeit half ihr durch die Krise

„Ohne meine Arbeit wüsste ich nicht, was ich getan hätte“, blickt Clarke zurück. Ihr Job habe ihr geholfen, sich aus dem gesundheitlichen Tief herauszukämpfen. Dennoch lebte sie mit ständiger Angst: Jedes Mal, wenn sie irgendwelche Kopfschmerzen bekam, dachte sie, es passiert wieder.

Trotz allem sei sie nicht in Selbstmitleid zerflossen. Sie sei in einer Familie aufgewachsen, die nichts von Mitleid hielt. Selbstmitleid kam nicht infrage.

{title && {title} } red, {title && {title} } 15.05.2026, 13:57
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen