Emma Watson kämpft gegen Kinder-Ehen

Am Mittwoch, den 12 Oktober reiste Schauspielerin Emma Watson nach Malawi, um die Aufmerksamkeit auf eines der schlimmsten Probleme in den Entwicklungsländern hinzuweisen - Kinder-Ehen.

 


Ein von Emma Watson (@emmawatson) gepostetes Foto am 10. Okt 2016 um 12:56 Uhr




Am Mittwoch, den 12 Oktober reiste Schauspielerin nach Malawi, um die Aufmerksamkeit auf eines der schlimmsten Probleme in den Entwicklungsländern hinzuweisen - Kinder-Ehen. 

Vor dem 18. Lebensjahr werden ein Drittel aller Mädchen weltweit verheiratet und ihnen damit ein erfolgreiches, selbstbestimmtes leben verwehrt. Besonders Malawi will dem ein Ende setzen und verabschiedete im Jahr 2015 den "Marriage, Divorce and Family Relations Act", der das Mindestalter für Hochzeiten auf 18 hochstufte. 
"Einen Tag im wunderschönen Malawi zu verbringen, war eine bewegende und inspirierende Erfahrung für mich. Junge Mädchen zu treffen, die wie viele andere in ihrem Land mit Armut zu kämpfen haben und in frühe Ehen gezwungen wurden, was sie ihrer Bildung beraubte, verdeutlichte mir, wie wichtig es für Frauen ist, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen", sagte Actress Emma Watson in einem Statement. 

"Es ist ermutigend, zu sehen, wie solch eine verletzende Praxis gestoppt werden kann, wenn Communitys zusammenarbeiten. Wenn sie Gesetze verabschieden und sie in der Realität umzusetzen. Ich applaudiere und danke dem HeForShe Impact Champion Präsident Mutharika, dass er das Problem in seiner Regierung zur Priorität werden ließ", gesteht Watson weiter. 

Die Schauspielerin dank auch Theresa Kachindamoto, der Vorsitzenden des Dedza Distrikts in Malawi. "Sie setzte die Annulierung vieler Kinderehen um und stellte die Zukunft dieser Mädchen wieder her." Sie erklärte bisher über 1.500 Ehen für ungültig und schickte die jungen Frauen wieder zur Schule, wo sie in dem Alter am besten aufgehoben sind. 

Watson erklärte abschließend: "Präsident Mutharika hat versprochen, dass die Kinderehe innerhalb der nächsten fünf Jahre in Malawi der Vergangenheit angehören wird. Es war großartig, mit UN Women vor Ort gewesen zu sein und Zeuge ihrer Arbeit zu sein!"

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