Wien

Emotionales Wiedersehen: Max trifft seine Lebensretter

Drei Monate nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand traf Max K. (57) auf seine Lebensretter. Der Wiener steht heute ohne Einschränkungen mitten im Leben.
Heute Redaktion
24.04.2022, 19:20

Es waren furchtbare Szenen, die sich in der Nacht auf den 21. Jänner in der Donaustadt abspielten. Max K. (57) erlitt im Schlaf plötzlich einen schweren Herzinfarkt. Durch die Schnappatmung wurde Ehefrau Željka (53) wach: "Ich habe versucht, ihn sanft aufzuwecken, aber er hat nicht reagiert. Da merkte ich, dass er bereits bewusstlos war und keinen Puls mehr hatte", erzählt die Wienerin, die rasch reagierte. Sie wählte den Notruf und begann umgehend mit einer Herz-Druck-Massage. Damit sicherte sie das Überleben ihres Mannes, wie die Berufsrettung erklärt, denn das Kammerflimmern hätte wegen der fehlenden Pumpleistung des Herzens zum Tod geführt.

Feuerwehr, Polizei und Rettung im Kampf um ein Leben

Nur wenige Minuten später traf das Team der Berufsrettung in der Wohnung in der Stadlauer Straße ein und übernahm die Reanimation. Die Notfallsanitäter legten einen intravenösen Zugang, um Medikamente verabreichen zu können und intubierten Max K. Zusätzlich trafen noch "First Responder" von Berufsfeuerwehr und Polizei ein, die bei der Herz-Druck-Massage unterstützten. Nach dem Einsatz des Defibrillators begann das Herz des Mannes wieder selbstständig zu schlagen. Die Rettungskräfte trugen den Patienten zum Rettungswagen und fuhren mit ihm ins Krankenhaus, wo er notoperiert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt wurde.

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"Lebe heute ohne Einschränkungen!"

An das Geschehene erinnert sich K. heute nicht mehr. Dank des beherzten Eingreifens seiner Frau und der Rettungskräfte ist er heute, drei Monate und eine Reha später, wieder fit. "Ich arbeite wieder Vollzeit und lebe ohne Einschränkungen", so der Donaustädter. Nun kam es zum emotionalen Treffen zwischen dem Paar und den Einsatzkräften. K. ließ sich den Einsatz genau schildern und sah sich die Geräte an, die für seine Lebensrettung verwendet wurden. "Die Rettungskette hat perfekt funktioniert, angefangen bei Željka, über die Wiener Berufsrettung und die Feuerwehr bis zum AKH-Wien. Sie alle haben exzellente Arbeit geleistet. Ihnen verdanke ich mein Leben", strahlte er. 

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