SPÖ-Empörung über FPÖ-Werbung auf Schüler-Seite

Auf einer Internetseite, von der sich Schüler Übungsblätter downloaden können, war diese FPÖ-Werbung zu sehen. Das wiederum empört die SPÖ.
Auf einer Internetseite, von der sich Schüler Übungsblätter downloaden können, war diese FPÖ-Werbung zu sehen. Das wiederum empört die SPÖ.Bild: Privat

Auf einer Internetseite, von der sich Schüler Übungsblätter downloaden können, ist auch eine Vilimsky-Werbung zu sehen. Das sorgt für Empörung bei der oö. SPÖ.

Auf einer Internetseite, auf der Schüler Infotexte, Tests, Übungsblätter und Videos zu Mathe, Deutsch und Englisch finden, ist auch eine FPÖ-Werbung zur EU-Wahl zu sehen.

FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky grinst zum Slogan "FPÖ voten gegen EU-Asylchaoten".

Eine Werbung, die für Empörung bei der oö. SPÖ sorgt. Denn: Für Parteigeschäftsführerin Bettina Stadlbauer ist Parteiwerbung auf einer Internetseite für Schüler ein absolutes "No-Go".

Befremdlich findet sie die FPÖ-Werbung vor allem auch deswegen, weil die FPÖ selbst ein Webportal www.parteifreie-schule.at eingerichtet hatte (von FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner und FPOÖ-Klubobmann Herwig Mahr initiiert). Eine Seite, die übrigens inzwischen nicht mehr online ist.

Sinn der Seite war es, dass "Fälle politischer Manipulation an Schulen dokumentiert und öffentlich gemacht werden. Die Meldestelle ist vertraulich und anynoym erreichbar." Das schrieb ein FPÖ-nahes Online-Medium.

Diese so genannte "Meldestelle für parteipolitische Beeinflussung an Schulen" wurde eingerichtet, nachdem es vor zwei Jahren Wirbel um den Abbruch eines Schulvortrags des Extremismus-Experten Thomas Rammerstorfer in einer Linzer Schule gegeben hatte.

Damals hatte FPÖ-Nationalrat (und jetziger Kandidat für die Europawahl) Roman Haider beim Schuldirektor interveniert, nachdem ihm von seinem Sohn, der in der Vortrags-Klasse saß, per WhatsApp Infos zum Vortrag geschickt worden waren.

Beim Vortrag ging es nämlich um Extremismus. Haider empörte sich darüber, dass Rammerstorfer in seinem Vortrag die FPÖ mit Extremismus in Verbindung brachte. Die FPÖ fühlte sich ungerecht behandelt.

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