Gestern Abend zogen die Toten Hosen den Schlussstrich unter das Frequency Festival 2010 in St. Pölten. Drei Tage lang wurde gefeiert, größere Zwischenfälle gab es keine.
Muse, Jan Delay, Bad Religion, Massive Attack, Die Toten Hosen, NOFX - dies waren nur einige der Bands, die drei Tage lang das Gelände am VAZ in St.Pölten zum Beben brachten. In der Nacht wurde den 115.000 Besuchern von internationalen DJs wie Legende John Diogweed eingeheizt.
Bei durchwegs gutem Wetter gab es auf sechs Bühnen eine bunte Mischung aus Alternative Rock, Indie, HipHop und Elektronik. Aber auch bei Regen wäre den Musikfans ein schlammiges Wochenende erspart geblieben, denn das Festival findet auf festen Untergrund statt.
Nicht nur die Veranstalter sind mit dem Frequency 2010 zufrieden. Laut Polizei ging es heuer deutlich friedlicher zu als im vergangenen Jahr. Es gab keine gröberen Zwischenfälle, die Anzahl der Diebstähle ging um zwei Drittel auf 80 Anzeigen zurück.
2011 wieder in St. Pölten?
Das Rote Kreuz vermeldete ebenfalls einen Rückgang an Einsätzen. Insgesamt wurden rund 2000 Patienten vor Ort wegen kleinerer Verletzungen wie Schnittwunden oder Verstauchungen behandelt. Nur eine handvoll musste ins Krankenhaus eingeliefert werden - deutlich weniger als noch 2009.
Aufgrund der positiven Bilanz hoffen die Veranstalter, dass auch das nächstjährige Frequency Festival wieder in St. Pölten stattfinden kann. Fix ist aber noch nix.