Der Angreifer spielte bereits von 2011 bis 2014 für Grün-Weiß, kehrt nun nach acht Jahren in den Westen Wiens zurück. Wie Rapid am Samstag vermeldete, unterschrieb der 33-jährige Torjäger einen bis 2024 laufenden Vertrag.
Burgstaller wurde vom deutschen Zweitligisten St. Pauli verpflichtet, wo der Vertrag des Stürmers noch bis 2023 gelaufen wäre. Deutsche Medien nannten zuletzt eine Ablöseforderung der Hamburger von 500.000 Euro. Burgstallers Ex-Klub Nürnberg, der ebenfalls an einer Rückholaktion interessiert war, hätte als St. Paulis Liga-Konkurrent eine deutlich höhere Ablöse zahlen müssen, zog sich deshalb zuletzt aus den Verhandlungen zurück.
"Ich bin überglücklich, endlich wieder zu Hause und bei meinem Herzensverein zu sein. In den acht Jahren im Ausland konnte ich mich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch weiterentwickeln. All diese Erfahrungen will ich nun bei Rapid einbringen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir zurück auf die Erfolgsspur kehren und unsere Ziele erreichen", strahlte der 33-Jährige in einer ersten Reaktion.
"Burgi ist ein absoluter Führungsspieler, kennt den gesamten Verein sowie das Umfeld und verkörpert alle Rapid-Tugenden. Über seine fußballerischen Qualitäten gibt es keine zwei Meinungen, die Statistiken der letzten Jahre bei Nürnberg, Schalke oder St. Pauli sprechen für sich. Aber auch abseits des Platzes wird er eine tragende Rolle einnehmen, seine Persönlichkeit wird der Kabine auf jeden Fall sehr guttun", lobte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic, der den Stürmer einst auch als Trainer betreute.
Burgstaller wechselte im Sommer 2014 zu Cardiff City, nach nur einem halben Jahr nach Nürnberg und im Jänner 2017 schließlich zu Schalke 04, ehe im Sommer 2020 der Sprung nach St. Pauli folgte. In der abgelaufenen Saison erzielte der Stürmer in 35 Pflichtspielen für die Hamburger 20 Treffer und bereitete neun Tore vor.