Endstation! Federer in Wimbledon-Viertelfinale out

Rekordchampion Roger Federer ist im Viertelfinale von Wimbledon krachend gescheitert.
Rekordchampion Roger Federer ist im Viertelfinale von Wimbledon krachend gescheitert.imago images
Aus der Traum! Roger Federer war in Wimbledon auf der Jagd nach seinem 21. Grand-Slam-Titel, er flog gegen einen Sensationsmann im Viertelfinale raus.

Der 39-jährige Federer (ATP 8), der zuletzt in London zu überzeugen wusste, hatte im Viertelfinale gegen Hubert Hurkacz (ATP 18) keine Chance. Er verlor gegen den Polen in drei Sätzen mit 3:6, 6:7, 0:6.

Letzter Auftritt in Wimbledon?

War die herbe Pleite gegen Hurkacz der letzte Auftritt für Federer im legendären Tennis-Tempel von Wimbledon? Der achtfache Champion stieg für den Traum vom 21. Grand-Slam-Titel sogar früher aus den French Open aus. Jetzt platzte der Wimbeldon-Traum brutal – ,it einem 0:6 am Ende. 

Die Tennis-Fans spekulieren mit einem baldigen Karriere-Ende des 39-Jährigen - somit wäre die Enttäuschung im Viertelfinale sein letzter Berührungspunkt mit dem geliebten "heiligen Rasen" gewesen.

Federer chancenlos

Gleich den ersten Satz holte sich der polnische Außenseiter gegen Federer. Der 24-Jährige erspielte sich drei Satzbälle und nutzte sofort den ersten. Es waren 28 Minuten gespielt. Zu diesem Zeitpunkt war klar: Federer, er musste sich für den Halbfinal-Einzug steigern.

Und das tat der 39-Jährige auch. Doch nach starkem Beginn im zweiten Satz, Federer führte zeitweise mit 4:1, ließ der Maestro nach. Hurkacz holte auf. Die Folge: Der Satz ging ins Tiebreak – und diesen konnte Federer dann nicht mehr drehen. Der Pole holte sich den entscheidenden Punkt und Federer musste mit einem 2-Satz-Rückstand in den dritten Satz.

Und in diesem hatte Federer dann keine wirkliche Chance mehr. Nach wenigen Minuten stand es 3:0 für die Weltnummer 18. Vielen Tennisfans in der Schweiz und wohl auch weltweit wurde es zu diesem Zeitpunkt wohl bange. Schließlich riskierte der Federer ein 0:6 – und eine Niederlage in drei Sätzen. Und so kam es dann auch. Federer schaffte das Wunder nicht mehr und konnte das Spiel nicht mehr drehen.

Novak Djokovic hatte hingegen keine Probleme gegen den Ungarn Marton Fucsovics, siegte mit 6:3 6:4 6:4 - sollte die Nummer eins der Welt das Turnier gewinnen, würde Djokovic mit Federer und Rafael Nadal bei der Anzahl der Grand-Slam-Titel gleichziehen.

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Roger FedererTennis20 Minuten

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