Werkzeug-Wissen

Engländer vs. Franzose im Werkzeugkasten

Beide Werkzeuge sind verstellbare Schraubenschlüssel - doch sie funktionieren völlig unterschiedlich. Das steckt hinter den kuriosen Namen.
Technik Heute
25.09.2026, 16:07
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Im Werkzeugkasten finden sich oft zwei verstellbare Schraubenschlüssel mit ungewöhnlichen Namen: der Engländer und der Franzose. Beide haben stufenlos verstellbare Metallbacken, um Muttern und Schrauben verschiedener Größen greifen zu können.

Der Unterschied liegt in der Bauweise: Beim Franzosen wird der Mechanismus durch Drehung des Griffs selbst betätigt. Die Backen liegen auf beiden Seiten, und durch das feine Gewinde lässt sich eine hohe Klemmkraft erzielen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie chip.de schreibt, hat sich der Engländer - auch Rollgabelschlüssel genannt - aufgrund seiner praktischeren Bauform durchgesetzt. Bei ihm wird die untere Backe durch ein Schneckengetriebe im Kopf verstellt, was eine schmalere Form ermöglicht.

Woher stammen die Namen?

Die kuriosen Bezeichnungen könnten von den unterschiedlichen Maßeinheiten stammen: In Europa wurden metrische Maße verwendet, in England hingegen Zoll. Normale Maulschlüssel passten daher oft nicht - der verstellbare Schlüssel aber schon.

Übrigens: Auf klassische Maulschlüssel solltest du trotzdem nicht verzichten. Da sie keine beweglichen Teile haben, halten sie länger und können größeren Kräften standhalten.

tec,25.09.2026, 16:07
Mehr zum Thema