Enkelin von Billa-Gründer eröffnet "Spelunke"

Zwei Schanigärten, bodenständiges Ambiente, witziger Name: Monika Wlaschek (32) eröffnet bald eine "Spelunke" in der Wiener Leopoldstadt.
Schon ihr Großvater versorgte die Österreicher mit Speis und Trank – Enkeltochter Monika tritt mit ihrem zweiten Restaurant nun endgültig in die Fußstapfen von Billa-Legende Karl Wlaschek, der vor zwei Jahren im Alter von 97 Jahren verstarb.

Seine Enkelin baut ihre Gastro-Karriere nah am Wasser: Neben dem seit fünf Jahren bestehenden Restaurant „Klee am Hanslteich" unweit der Wiener Höhenstraße werkelt Monika Wlaschek nun nebst dem Donaukanal. Im Erdgeschoß des von Architekt Hans Hollein geplanten „News"-Towers in der Leopoldstadt entsteht ihr zweites Lokal.

Auf Facebook sucht sie schon Personal

Seit einigen Wochen schon wird gegenüber dem Sofitel gehämmert, die Idee hinter dem Bauvorhaben ist alles andere als belämmert: Im Erdgeschoß des Bürohauses soll dort, wo einst das Wohnservice Wien residierte, eine „Spelunke" entstehen. Die Eröffnung ist für Anfang September geplant. Auf Facebook wird dafür schon eifrig nach "motivierten, zuverlässigen und professionellen Teamplayern" gesucht. Unter dem Motto #newintown werden gesucht: Chef de Rang, Commis de Rang, Chef de Partie, Junkoch, Patissier, Küchenhilfen, Abwäscher und Lehrlinge.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Kaffee, Bier – oder feines Essen

Bodenständig und gemütlich soll sie werden. Je nach Gusto kann man im Restaurant oder in einem der zwei Schanigärten nur Kaffee- und Biertrinken oder gut speisen.

Die Enkelin des Billa-Gründers, der ein Milliardenvermögen hinterlassen hat, punktet mit Fleiß und Geschäftssinn, das Blitzlicht meidet sie tunlichst. Mit ihrem Lebensgefährten Werner Helnwein wurde sie schon wiederholt auf der Baustelle gesichtet. Vor Ort weiß man über das Paar nur Gutes zu berichten: „Sie sind sehr nette, auf dem Boden gebliebene, tierliebe Leute."

Ist Name Hommage an den Opa?

Wie die 32-Jährige auf „Spelunke" kam, wollte sie „Heute" auf Anfrage nicht verraten. 2012 vertraute sie „First" an: „Schon mein Opa hat immer gesagt: "Nur Namen, die man sich leicht merkt, sind gut."

Vor allem den Namen Monika Wlaschek sollte man sich tunlichst merken …

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