Am Mittwoch waren die Bewohner von Baden in den möglicherweise betroffenen Gebieten mit Flugzetteln,per Facebook sowie per Lautsprecherdurchsagen durch die Feuerwehr informiert worden.
Die Hydranten in der Nähe des Leopoldsbads, wo die Bakterien festgestellt worden waren, wurden gespült.
Wie berichtet, waren im Zuge der monatlichen Routinekontrollen, durchgeführt durch die AGES, an einer Entnahmestelle eine geringe Anzahl von Fäkalkeimen (Enterokokken) nachgewiesen worden. Es wurde sofort von der AGES eine Nachbeprobung durchgeführt, die Ergebnisse waren für heute zu erwarten.
Jetzt gibt es Entwarnung, wie Ex-Bürgermeister Kurt Staska auf Facebook mitteilte: "ENTWARNUNG beim Badener Trinkwasser! Alle am Mittwoch gezogenen Proben sind keimfrei, das Badener Wasser kann somit bedenkenlos getrunken werden!"
Um 13 Uhr findet eine Pressekonferenz statt, hier sollen auch nähere Details bekanntgegeben werden.
Polizei gibt Entwarnung
Auch die Stadtpolizei Baden verkündet in einer Aussendung: "Kürzlich wurde im Rahmen der routinemäßigen, monatlich durchgeführten Trinkwasser-Kontrolluntersuchung an einer von fünf ausgewählten Messstellen eine geringe Zahl an Enterokokken und Coliformen Bakterien nachgewiesen. Sofort wurde eine Nachbeprobung an der betroffenen Stelle sowie zusätzlich an repräsentativen weiteren Stellen durchgeführt."
Das Analysenergebnis entspriche durchgehend der Trinkwasserverordnung. "Es wurden keine Enterokokken und keine Coliformen Bakterien nachgewiesen. Somit freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Badener Trinkwasser ab sofort wieder bedenkenlos verwendet werden kann."
Die Polizei bittet um Verständnis, "dass die von uns für fast das gesamte Stadtgebiet ausgegebene Empfehlung, nur abgekochtes Wasser zu verwenden, als reine Sicherheitsmaßnahme getroffen werden musste".
Und auch die Stadtgemeinde Baden informierte um 10.30 Uhr: "Das Analysenergebnis entspricht durchgehend der Trinkwasserverordnung. Es wurden keine Enterokokken und keine Coliformen Bakterien nachgewiesen." (wes)