Österreich

Er hat sich selbst in den Hals gestochen

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:36

In der Nacht auf Dienstag wurde ein 49-jähriger Bauer mehrmals in den Hals gestochen. Festgenommen wurde seine brasilianische Ehefrau (40), die behauptet er habe sich die Wunden selbst zugefügt. Der Gerichtsmediziner bezweifelt diese Theorie.

Am Montagabend stritten der 49-jährige Bauer aus Raipoltenbach bei Neulengbach (Bezirk St. Pölten) und seine Ehefau, eine 40-jährige Braslilianerin heftig. Um drei Uhr in der Früh flüchtete der Mann blutüberströmt zu den Nachbarn, aus einer Wunde am Hals strömte Blut.

Das Opfer behauptet, seine Frau habe ihm in den Hals gestochen. Die Ehefrau hingegen bestreitet das. Sie meint, der Bauer habe sich selbst das Messer an den Hals gesetzt und zugestochen. Die Nachbarn verständigten Polizei und Rettung, der Mann ist im Krankenhaus, Lebensgefahr bestand laut Polizei keine.

Trotz ihrer Beteuerungen nahm die Polizei die Brasilianerin am Dienstag fest. Der Gerichtsmediziner bezweifelt, dass der Bauer sich selbst das Messer angesetzt haben könnte. Laut einer ersten Einschätzung des Gutachters könne er die Aussage der Frau  mit der Verletzung "eher nicht in Einklang bringen" .

Doch die 40-Jährige bleibt bei ihrer Aussage. Sie wurde nun in eine Justizanstalt eingeliefert, U-Haft wurde beantragt.

Weitere Ermittlungen zum Tathergang würden noch laufen, betonte man beim LKA. Auch weitere Personen sollen in den kommenden Tagen noch befragt werden, um aufzuklären wer die Hand am Messer hatte.

APA/Red.

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