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Disko-Killer kam mit dem Taxi, um zu töten

Rozaba S. (34) tötete in Konstanz (D) den Türsteher der Disko "Grey" per Sturmgewehr – zum Tatort fuhr der Mörder per Taxi.

Heute Redaktion
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Zum Amoklauf in Konstanz (ein Toter, drei Verletzte) werden jetzt immer mehr schreckliche Details bekannt: Der Täter Rozaba S. (34) wollte zu seinem Schwager in die Diskothek "Grey", doch der Türsteher hatte ihn nicht reingelassen. Offenbar auf Anweisung des Schwagers, der mit Rozaba im Clinch lag.

Wutentbrannt rief sich der spätere Schütze ein Taxi und ließ sich nach Hause chauffieren – ums sich sein Sturmgewehr zu holen.

Taxler wartete vorm Haus als der Schütze seine Waffe holte

Während der Taxler vor dem Haus wartete, verletzte sich der Killer oben in der Wohnung selbst, schmierte sich Blut ins Gesicht, schnappte sich seine M16 und stieg wieder ins Taxi.

Dem Fahrer hielt er die Waffe vor, zwang ihn, zum "Grey" zu fahren. Dort eröffnete Rozaba das Feuer, erschoss den Türsteher und feuerte in der Disko um sich. Drei Menschen verletzt er schwer. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei starb auch der Angreifer.

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Auslöser der Wahnsinnstat soll laut "Bild"-Zeitung ein Beziehungsstreit gewesen sein. Rozabas Schwager, er ist der Disco-Manager, ist mit der Schwester des Schützens verheiratet.

Ihm warf Rozaba vor, seine Schwester zu betrügen … (isa)