Der plötzliche Tod von Elektro-Star Kavinsky (†50) wirft Fragen auf. Der französische Musiker wurde am Dienstagabend leblos in seiner Wohnung in Paris entdeckt. Nun haben die Behörden Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.
Wie mehrere französische Medien, darunter "Le Figaro" und "Le Parisien", berichten, schlugen Nachbarn gegen 22.30 Uhr Alarm, nachdem sie den Künstler längere Zeit nicht gesehen hatten. Rettungskräfte fanden Kavinsky, der mit bürgerlichem Namen Vincent Belorgey hieß, anschließend tot in seiner Wohnung im 18. Arrondissement.
Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um die genauen Umstände seines Todes zu klären.
"Es wurde eine Untersuchung zur Todesursache eingeleitet, um die Umstände des Todes zu ermitteln", erklärte die Behörde. Nach ersten Erkenntnissen hätten die Einsatzkräfte in der Wohnung keine verdächtigen Anhaltspunkte gefunden, die auf ein Fremdverschulden hindeuten würden. Die Ermittlungen dauern an.
Nach Informationen einer Polizeiquelle, über die "Le Figaro" berichtet, soll Kavinsky bereits mehrere Tage vor seinem Tod über starke Kopfschmerzen geklagt haben.
Die Ermittler prüfen deshalb nun unter anderem, ob der Musiker möglicherweise an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben sein könnte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang jedoch nicht.
Kavinsky zählte zu den bekanntesten Vertretern des sogenannten French Touch und wurde mit seinem Welthit "Nightcall" international berühmt. Der Song erlangte durch den Kinofilm "Drive" mit Ryan Gosling Kultstatus und machte den Franzosen weit über die Elektro-Szene hinaus bekannt.
Bis die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, bleibt die genaue Todesursache jedoch unklar. Die Behörden wollen nun klären, was in den letzten Stunden im Leben des Musikers geschah.