Österreich kennt ihn vor allem als Mann hinter Ohrwürmern wie "Cordula Grün". Doch Josh. will längst mehr sein als der Garant für die nächste Partynacht.
Nach drei Jahren Album-Pause kehrte der 39-Jährige mit "Wer singt dann Lieder für dich" zurück. Ein Werk, das deutlich persönlicher klingt als vieles davor. Josh. zeigt sich darin verletzlich, reflektiert und überraschend ehrlich.
Auch seine Vergangenheit spielt dabei eine Rolle: schwierige Phasen, mentale Tiefpunkte und ein Leben, das lange nicht nur auf der Erfolgsseite stattgefunden hat. Alkoholprobleme, Depressionen, finanzielle Unsicherheit – Dinge, die er heute offen anspricht, statt sie zu verstecken. Genau diese Zeit hat ihn geprägt. Und sie hört man jetzt auch in seiner Musik.
"Ich wollte, dass es wieder ein bisschen fröhlicher wird, weil es mir selbst besser geht", sagt er sinngemäß über sein neues Kapitel. Ein Satz, der viel erklärt: Josh. klingt heute stabiler, klarer, aber nicht weniger emotional.
Und trotzdem: Ganz ohne Hit-Potenzial geht es bei ihm natürlich nicht. Spätestens wenn Songs wie "Expresso & Tschianti" oder "Vertikal" live ertönen, dürfte auch die Stadthalle beben.
Genau dort steigt am 20. Mai 2027 das große Wien-Konzert. Ein Heimspiel, das für den fünffachen Amadeus-Preisträger mehr ist als nur ein weiterer Tour-Stopp. Es ist ein Statement: Josh. ist zurück, aber diesmal mit mehr Tiefe.
Und auch wenn er selbst sagt, dass Hits nicht planbar sind, hat er längst bewiesen, dass genau darin sein Talent liegt.