Er sägt sich Finger ab, bis Polizist Vergewaltigung ...

Bild: Screenshot YouTube

In der russischen Stadt Magnitogorsk spielt sich ein makaberer Fall ab: Ein 40-jähriger Mann vermutet, dass seine Ehefrau von einem Polizisten vergewaltigt wurde. Als die Frau die angebliche Vergewaltigung anzeigte, wurde sie der Falschaussage angezeigt. Nun protestiert Igor G. blutig: Er kündigte an, sich jeden Montag einen Finger abzusägen, bis es ein Vergewaltigungs-Geständnis gibt. Zwei Finger sind bereits weg.

In der russischen Stadt Magnitogorsk spielt sich ein makaberer Fall ab: Ein 40-jähriger Mann vermutet, dass seine Ehefrau von einem Polizisten vergewaltigt wurde. Als die Frau die angebliche Vergewaltigung anzeigte, wurde sie der Falschaussage angezeigt. Nun protestiert Igor G. blutig: Er kündigte an, sich jeden Montag einen Finger abzusägen, bis es ein Vergewaltigungs-Geständnis gibt. Zwei Finger sind bereits weg.

G. und seine Frau Salima M. wurden laut lokalen Medien im Jänner festgenommen, nachdem sie betrunken randaliert haben sollen. Nach einer Einvernahme wurden sie nach Angaben des Mannes freigelassen, nur um kurze Zeit später wieder bei der Polizei zu landen. Die Frau erklärte daraufhin, erst von einem Polizisten geschlagen, dann von einem anderen Beamten vergewaltigt worden zu sein.

Wie G. schildert, seien sie dann von der Polizei bedroht worden - wenn sie nicht über den Vorfall schweigen würden, würden ihnen Drogen untergeschoben und sie würden in einer Zelle landen. Trotzdem ging M. zu einem Arzt, der angeblich Spuren von Misshandlungen und einer Vergewaltigung feststellte. M. zeigte daraufhin den Polizisten an. Bei Polizeiuntersuchungen wiederum konnte keine Beweise gesichert werden, die Frau wurde wegen Falschaussage angezeigt.

Nun hat sich der Vorfall dermaßen zugespitzt, dass Igor G. einen öffentlichen, blutigen Protest durchführt. Jeden Montag wollte er sich einen Finger in der Öffentlichkeit absägen, bis es ein Geständnis gebe. Zwei Finger sägte sich der Mann bereits vor Kameras ab. Nun versucht eine Hilfsorganisation zu vermitteln. Die Fronten scheinen aber verhärtet. Die Polizei will die Videoaufzeichnung der Vernehmung nicht veröffentlichen, die Frau wiederum lehnt einen Lügendetektortest ab. 

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