Er soll Vettel-Nachfolger bei Ferrari werden

Carlos Sainz ist jetzt schon ein begehrter Interviewpartner.
Carlos Sainz ist jetzt schon ein begehrter Interviewpartner.Imago Images
Sebastian Vettel muss Ferrari mit Jahresende verlassen. Das ist seit Dienstag fix. Der Top-Kandidat auf seine Nachfolge soll ein McLaren-Pilot sein.

Am Dienstag sorgte Ferrari für ein Beben in der Formel 1. Der Traditionsrennstall gab offiziell bekannt, dass der auslaufende Vertrag mit Sebastian Vettel nicht verlängert werde. Der Deutsche hört somit nach 2020 bei der Scuderia auf.

Sainz statt Vettel?

Wer folgt dem vierfachen Weltmeister (alle Titel mit Red Bull) nach und komplettiert neben Charles Leclerc das Team? McLaren-Pilot Carlos Sainz scheint die Nummer eins im Rennen um das begehrte Cockpit zu sein. Es soll sogar schon Gespräche geben, wird getuschelt.

Insider geben dem 25-Jährigen die besten Chancen. Der Spanier schloss die vergangene Weltmeisterschaft auf dem sechsten Platz ab – eine respektable Leistung, wenn man bedenkt, dass die kleineren Teams mit Mercedes, Ferrari und Red Bull auf der Strecke kaum mithalten können.

Sainz begann seine Formel-1-Laufbahn bei Toro Rosso, fuhr dann für Renault und wechselte 2019 zu McLaren. Er wäre deutlich günstiger als Vettel, wenngleich der 32-Jährige in einem raschen Statement am Dienstag betonte, Geld habe nichts mit dem Scheitern der Vertragsverhandlungen zu tun gehabt. Leclerc wird spätestens nach dem Aus seines Kollegen zur Nummer eins, ist aber schon seit dem vergangenen Jahr drauf und dran, Vettel den Rang abzulaufen. Sainz könnte sich mit der Rolle als Nummer zwei wohl besser abfinden als der Superstar.

Übrigens: Sainz liegt das Rennfahren im Blut. Sein Vater Carlos Sainz Sr. ist zweifacher Rallye-Weltmeister.

Weitere Kandidaten

Neben Sainz tauchen auch andere Namen in der Gerüchteküche auf. Sogar der sechsfache Weltmeister Lewis Hamilton wird genannt. Das nicht erst seit gestern. Gerüchte um eine Zukunft bei Ferrari gab es schon im vergangenen Jahr. Hintergrund: Mercedes könnte aus der Formel 1 aussteigen, Ferrari wäre die stärkste Option für den Briten.

Daniel Ricciardo war ebenfalls schon in der Vergangenheit Thema. Sein Engagement soll 2018 nur an den Gehaltsforderungen gescheitert sein. Der Australier wehrte sich gegen diese Darstellung. Möglich, dass der Renault-Pilot nach seinem Vertragsende 2020 nun doch bei der Scuderia anheuert.

Mick Schumacher werden Außenseiter-Chancen gegeben. Der Sohn von Formel-1- und Ferrari-Ikone Michael Schumacher wäre für Motorsport-Romantiker die Wunschlösung. 2019 feierte er sein Formel-2-Debüt und ist mit 21 Jahren in der Ferrari Driver Academy. 2021 könnte für seinen finalen Karrieresprung noch zu früh sein.

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