Er machte sich als Musiker, Schriftsteller vor allem aber wohl durch TV-Sendungen wie "Café in Takt" und "Hortons Kleine Nachtmusik" einen Namen. Jetzt ist Peter Horton kurz nach seinem 82. Geburtstag gestorben.
Aufgewachsen in Wien, zeigte er schon früh sein musikalisches Talent. Als Kind war er Mitglieder der Wiener Sängerknaben, studierte am Konservatorium Klavier und Klarinette. Mit 16 gründete er seine erste Band "Six Aces".
1967 vertrat er – damals noch unter dem Namen Peter Horten – Österreich in der Wiener Hofburg beim Eurovision Song Contest mit dem Schlager "Warum es hunderttausend Sterne gibt". Mit nur zwei Punkten landete er auf einem geteilten 14. Platz unter 17 Teilnehmern.
Später wirkte als Gastsolist (Gitarre) mit bei Produktionen von Weltstars wie Plácido Domingo. Er spielte auf der Bühne mit Opernstars der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala oder der Wiener Staatsoper. Mit seinen TV-Sendungen "Café in Takt" (ARD), "Hortons Kleine Nachtmusik" (ZDF) und "Horton’s Bistro" (ZDF) genoss er hohes Ansehen.
Zuletzt kämpfte er mit gesundheitlichen Probleme. Erst vor wenigen Wochen erlitt er ein akutes Nierenversagen. Auch unter seiner Parkinson-Erkrankung litt er sehr. "Jetzt macht er Musik mit den Engeln und ist bei all den vielen anderen Musikern im Himmel, die er kannte", erzählt seine Ehefrau Slava Kantcheff, selbst eine Pianistin von Weltformat, der "Bild".