Erdbeben in Indonesien löst Tsunami aus

Ein Beben mit der Stärke 7,4 hat eine indonesische Insel erschüttert. Anschließend kam es zu einem Tsunami.

Am Freitag wurde ein heftiges Erdbeben auf Sulawesi registriert. Der örtliche Erdbebendienst schätzte die Stärke auf 7,7. Das Geoforschungszentrum in Potsdam bezifferte die Erschütterung mit 7,4.

Kurz befürchtete man, dass das Beben einen Tsunami auslösen könnte. Nach der Erschütterung kam eine Entwarnung. Diese entpuppte sich jedoch offenbar als voreilig. Derzeit kursieren Videos auf Twitter, die aus einem Parkhaus in Palu gefilmt worden sein sollen. Darauf ist zu sehen, wie sich die Wassermassen aus dem Meer dem Land annähern. Die Flut reißt schließlich alles mit, was ihr in die Quere kommt.

In der Stadt Palu leben etwas mehr als 300.000 Menschen. Das Epizentrum des Bebens lag rund 80 Kilometer von der Stadt entfernt. Da die Erschütterung so stark war, spürte man sie sogar auf den Philippinen und in Malaysia.

Mehr als 500 Tote durch Erdbeben

Kurz vor dem Hauptbeben kam es zu einem kleineren Vorbeben, das dennoch einen Wert von mindestens 6 auf der Richterskala erreichte. Mindestens eine Person kam dabei ums Leben. Dutzende Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Häuser stürzten ein.

Auf der Insel Lambok, einer Nachbarinsel von Bali, kamen in diesem Sommer bereits über 500 Menschen durch Erdbeben ums Leben.

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(red )

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