Erdbeben-Serie in Toskana reißt Menschen aus Schlaf

Eine Serie von Erdbeben hat Mittelitalien am frühen Montag heimgesucht. Viele Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und verließen ihre Häuser.

Wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte, lag das Zentrum des Bebens in der Nähe von Borgo San Lorenzo in der Toskana nördlich von Florenz.

Das stärkste der Beben mit einer Stärke von 4,5 ereignete sich demnach um 4.37 Uhr, Schäden und Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.

Zugverbindungen unterbrochen

Viele Menschen wurden aber aus dem Schlaf gerissen und verließen ihre Häuser. Zahlreiche Zugverbindungen wurden unterbrochen, da das Schienennetz kontrolliert werden musste.

Laut italienischen Bahnen war von der Unterbrechung auch die Hochgeschwindigkeitsstrecke Florenz-Bologna betroffen.

Italien von Beben heimgesucht

In Italien kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben. Vor drei Jahren, im August 2016, starben knapp 300 Menschen bei einem Beben.

Damals hatte ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Apennin getroffen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

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