Welt

Erdogan in Moschee kollabiert

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat beim Gebet zum Fest Eid al-Fitr einen Schwächeanfall erlitten.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:00

Laut türkischen Medienberichten kollabierte Erdogan am Sonntag in der Früh in einer Moschee in Istanbul und musste auf eine Trage gelegt werden. Er erholte sich jedoch rasch wieder.

Anschließend sagte Erdogan, der Schwächeanfall sei auf Blutdruckprobleme in Zusammenhang mit seiner Diabetes-Erkrankung zurückzuführen.

Mit dem mehrtägigen Eid al-Fitr, auf Türkisch Bairam oder Zuckerfest genannt, endet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Durch das Fasten soll deutlich werden, dass die Religion einen höheren Wert hat als das tägliche Leben.

Opposition marschiert

Unterdessen setzte die Opposition ihren Protestmarsch gegen Erdogan weiter fort. Kemal Kilicdaroglu hat bereits die Hälfte seines Weges hinter sich gebracht.

Am Samstag war er den zehnten Tag auf den Beinen, der Protestmarsch zwischen Ankara und Istanbul dürfte in Summe rund drei Wochen dauern. Zahlreiche Anhänger begleiten den 68-jährigen Oppositionschef.

Anlass war die Festnahme eines Parteifreunds Kilicdaroglus. Enis Berberoglu, Abgeordneter der Republikanischen Volkspartei (CHP), war wegen Geheimnisverrats zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. (Red)

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