Für den Juliputsch macht Recep Tayyip Erdogan die Gülen-Bewegung verantwortlich. Nach zehntausenden Verhaftungen in der Türkei will der Machthaber die Anhänger des Predigers auch im Ausland aufspüren.
Für den Juliputsch macht Recep Tayyip Erdogan die Gülen-Bewegung verantwortlich. Nach zehntausenden Festnahmen in der Türkei will der Machthaber die Anhänger des Predigers auch im Ausland aufspüren.
Die Religionsbehörde Diyanet ruft Geistliche und Moscheebesucher in anderen Ländern dazu auf, Gülen-Anhänger zu melden. Dabei strecken die Erdogan-Jünger ihre Fühler bis nach Österreich aus: Der Religionsattaché und der Botschaftsrat hätten hierzulande eine Analyse über Aktivitäten mutmaßlicher Gülen-Anhänger verfasst, berichtet "Die Presse".
Die Tageszeitung will diese Analyse vorliegen haben. Darin würden unter anderem das Phönix-Realgymnasium in Wien-Favoriten, der Salzburger Verein Akasya und die Zeitung "Zaman" erwähnt.