Nach Griechenland stehen jetzt im nächsten Land Neuwahlen an: Verzweifelt versuchte Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan, einen Koalitionspartner zu finden, aber alle möglichen Kandidaten wollten nicht mit ihm zusammenarbeiten. Deshalb musste Erdogan am Freitag Neuwahlen ankündigen. Am 1. November soll wieder gewählt werden.
stehen jetzt im nächsten Land Neuwahlen an: Verzweifelt versuchte Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan, einen Koalitionspartner zu finden, aber alle möglichen Kandidaten wollten nicht mit ihm zusammenarbeiten. Deshalb musste Erdogan am Freitag Neuwahlen ankündigen. Am 1. November soll wieder gewählt werden.
Offiziell ist der Wahltermin Anfang November noch nicht. In der türkischen Verfassung ist festgelegt, dass die Frist für eine Regierungsbildung noch bis zum 23. August dauert, erst danach gilt der Versuch als offiziell gescheitert. Ein neuer Wahltermin kann dann festgelegt werden. Danach ist es Aufgabe der Wahlkommission einen neuen Termin zu fixieren.
Laut "Zeit.de" forderte die Opposition, das Mandat zur Regierungsbildung zu bekommen, Erdogan sei aber strikt dagegen.
Erdogans AKP verlor bei der die absolute Mehrheit. Dadurch musste sich Erdogan auf die Suche nach einem Koalitionspartner machen. Doch sowohl die sozialdemokratische CHP als auch die rechtsnationale MHP winkten nach Verhandlungen ab.
Kritiker unterstellen Erdogan Kalkül. Er soll absichtlich den Kurdenkonflikt verschärfen. Bei Neuwahlen soll ihm das mehr Stimmen bringen.