Österreich

Erfahrener Bergführer stürzte durch Felsrinne

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:52

Am Montag kam es in den Tiroler Bergen zu zwei Alpinunfällen mit tödlichem Ausgang. Unabhängig voneinander stürzten zwei deutsche Bergwanderer in den Tod. In beiden Fällen mussten die Leichen wegen des unzugänglichen Geländes mit einem Helikopter geborgen werden.

In Elbigenalp wollte ein 63-jähriger Fachübungsleiter des Deutschen Alpenvereins, der eine Gruppe von acht Personen führte, durch eine schneebedeckte Rinne absteigen. Beim Treten von Stapfen im Schnee für die nachfolgenden Wanderer rutschte der geübte Alpinist aus und stürzte die Felsrinne hinab.

Der sofort angeforderte Notarzt konnte beim Eintreffen jedoch nur mehr den Tod beim Abgestürzten feststellen. Die Leiche wurde von einem Polizeihubschrauber geborgen und nach Elbigenalp gebracht. Auch die Teilnehmer der Gruppe wurden anschließend vom Polizeihubschrauber geborgen und zur nahen Hermann von Barth-Hütte geflogen.

Gleichgewicht verloren

Am Jubiläumsweg vom Sattelkopf zur Kesselspitze wanderten fünf deutsche Touristen im Gemeindegebiet von Weissenbach/Lech. An einem Steig, der mit kurzen Seilsicherungen versehen ist, verlor ein 59-Jähriger das Gleichgewicht und stürzte ungefähr 150 Meter ab. Dabei erlitt er tödliche Kopfverletzungen.

Seine Begleiter stiegen durch das steile Gelände zu ihm ab, konnte aber nichts mehr tun. Die Leiche und die vier geschockten Kameraden wurden von einem Hubschrauber des BMI geborgen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen