Erfolg: Bereits 7.000 neue Erntehelfer gemeldet

Die von Landwirtschaftsministerin Köstinger gestartete Plattform zur Linderung des Erntehelfer-Mangels scheint ein Erfolg zu sein.
In der Landwirtschaft fehlen derzeit insgesamt 14.000 Hilfskräfte. Sie werden bei der Ernte und in der Produktion gebraucht, Tendenz steigend. Andernfalls drohen unsere Lebensmittel auf dem Feld zu verrotten. So drastisch drückte es Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) aus.

Erfolgreicher Aufruf

Ihr Appell, dass sich Menschen, die gerade Freizeit haben, über die extra dafür eingerichtete Plattform "dielebensmittelhelfer.at" freiwillig melden können, hat scheinbar gefruchtet.

Schon in den ersten vier Tage haben sich 7.000 Personen auf der Website angemeldet, um bei Ernte und Produktion mitzuhelfen.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.100 Unternehmen suchen

Damit wäre schon einmal die Hälfte des derzeit benötigten Personalstandes geschafft. Allerdings muss die Rekrutierung noch weitergehen, denn der Bedarf wird im Laufe des Frühlings und Sommers noch ansteigen.

Die Plattform bringt neue Erntehelfern mit Betrieben in Kontakt, die welche brauchen. Bereits 100 Betriebe haben Interesse angemeldet. Die Landwirtschafts- und Wirtschaftskammern und der Maschinenring übernehmen die Vermittlung der Arbeitskräfte.



Warum gibt es keine Erntehelfer?

Warum fehlen überhaupt Erntehelfer? Weil viele von ihnen aus dem Ausland kommen und durch die Grenzschließungen nicht mehr nach Österreich dürfen.

Die Arbeit wird auch in der Coronakrise nach den üblichen Tarifen entlohnt. Bei Landarbeitern beträgt der Mindestlohn 1.500 Euro brutto im Monat, der Stundenlohn für Taglöhner beträgt in Niederösterreich 9 Euro. Studierende der Boku, VetMed oder der Hochschule für Agrar und Umweltpädagogik können sich eine solche Tätigkeit als Praktikum anrechnen lassen.

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