So leidet Ski-Star Gisin unter Krankheits-Folgen

Michelle Gisin
Michelle GisinGepa
Michelle Gisin litt unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Wie sehr, schildert nun ihre Schwester, Ex-Ski-Star Dominique.

Zum Saisonstart in Sölden reichte es für Michelle Gisin nur für den 25. Rang. Ski-Fans sind gewohnt, die Schweizerin auf den Top-Rängen zu suchen. Aber: Für Gisin war es schon ein großer Erfolg, überhaupt an den Start gehen zu können.

Die 27-Jährige erkrankte im vergangenen Sommer am Pfeifferschen Drüsenfieber: "Es gab Tage, da schaffte ich es kaum aus dem Bett und dachte, es würde überhaupt nicht mehr vorwärtsgehen."

Ihre Schwester Dominique, Weltcup-Fahrerin im Ruhestand, stellt im "Blick" klar: "Der Gesamtweltcup ist für Michelle in dieser Saison überhaupt kein Thema."

Dominique Gisin
Dominique GisinGepa

Die 36-Jährige litt selbst während ihrer aktiven Zeit an der Krankheit, kann sich daher in ihre Schwester reinversetzen: "Ich bekam es mitten in der Saison. Es war ziemlich heftig und wir wussten lange nicht, was ich hatte. Die Diagnose erhielt ich erst nach dem Winter."

Die Symptome von Michelle Gisin: Gliederschmerzen, Müdigkeit, Kopfweh und Kraftlosigkeit. 

Ihre Schwester sagt: "Das Problem ist, dass es ein Riesenspektrum von Auswirkungen gibt." Für Ski-Stars alltägliche Dinge wie der Medienrummel oder sogar grelles Licht und Lärm können "extrem ermüden".

Gisin muss mit ihren Kräften haushalten. Daher wird sie beim Parallel-Event in Lech/Zürs nicht an den Start gehen. Ihre nächsten Rennen: die Slaloms in Levi am 20. und 21. Dezember.

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