Ermittlungen gegen 100 Parksheriffs

Parksheriff in Wien (Archivfoto)
Parksheriff in Wien (Archivfoto)Bild: picturedesk.com/APA

Beamte der Parkraumüberwachung sollen Parkstrafen widerrechtlich storniert haben. 13 Mitarbeiter der MA 67 wurden schon entlassen, über 100 sind im Visier der Staatsanwaltschaft.

Wie "Heute" mehrfach berichtete, sollen Parksheriffs eigene Parkstrafen bzw. jene von Bekannten und Verwandten widerrechtlich gelöscht haben – somit besteht der Verdacht des Amtsmissbrauchs.

13 Beamte wurden bereits von der MA 67 (Parkraumüberwachung) entlassen, darunter auch ein SP-Bezirksrat, der hauptberuflich als Parksheriff tätig war. Die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Wien sowie der MA 67 laufen bereits seit einigen Wochen auf Hochtouren.

Unbegründete Stornos

Wie "Heute" erfuhr, weitet sich der Skandal nun immer mehr aus: "Über 100 Beamte mussten bzw. müssen zur Einvernahme in die Korruptionsstaatsanwaltschaft", so ein Insider zu "Heute". Allerdings: "Viele Mitarbeiter, die jetzt aussagen müssen, haben nur ein Storno gemacht. Grundsätzlich ist ein Storno ja gesetzlich gedeckt, wenn es begründet ist", erklärt der Whistleblower.

Gerüchten zufolge geht einigen Beamten der (unbegründete) Verdacht des Amtsmissbrauchs zu weit: Sie wollen einen Anwalt einschalten und die Gemeinde Wien klagen. (red)

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