Ein offenbar dubioses Finanzgeschäft beschäftigt nicht nur die Linzer Stadtväter, sondern auch eine Gemeinde im Bezirk Perg: Das überdurchschnittlich hoch verschuldete Rechberg setzte auf eine Finanzspekulation, die offenbar schiefging. Nach einer Prüfung durch das Land ermittelt jetzt auch der Staatsanwalt.
Konkret richtet sich die Anzeige, die bei der Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft bereits eingelangt ist, gegen den Rechberger Bürgermeister Johann Thauerböck (ÖVP). Der Vorwurf: Missbrauch gegen die Amtsgewalt!
Die Gemeinde im Bezirk Perg soll sich ebenfalls mit dubiosen Finanzspekulationen beschäftigt haben, mit einer Bank ein Geschäft abgeschlossen haben. Dieses sei hochriskant und ähnlich dem Linzer Franken-Deal, welcher die Stadt Linz in ein wahres Finanzdebakel reißen könnte.
Interessant: Die 925-Einwohner-Gemeinde hatte 2009 (Gesamthaushalt) mehr als 5 Millionen Euro Schulden - pro Kopf: 5762 Euro. Der OÖ-Durchschnitt beträgt ca. 1800 Euro Verschuldung pro Kopf.