Unmittelbar nach dem Renne über 24 Runden teilte die Rennleitung mit, dass gegen Haas-Pilot Mick Schumacher und McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo Untersuchungen eingeleitet wurden. Wenig später wurde bekannt, dass die Rennkommissare auch gegen George Russell (Mercedes), Esteban Ocon (Alpine), Lance Stroll und Sebastian Vettel (beide Aston Martin) sowie Sergio Perez (Red Bull) ermittelten.
Der Grund dafür war bei allen sieben Piloten ident. Den Fahrern wurde ein Verstoß gegen Artikel 33.1 vorgeworfen. In diesem Passus ist ein Funkverbot während der Aufwärmrunde festgeschrieben.
In der eigentlichen Formationsrunde vor dem Sprint-Start starb dem Chinesen Guanyu Zhou der Motor ab. Der Alfa-Romeo-Pilot brachte seinen Antriebsstrang mittels Elektromotor zwar wieder in Gang, da dies aber lange dauerte, wurde der Start abgebrochen und eine zweite Aufwärmrunde gefahren. In dieser Runde habe es den Stewards zufolge unerlaubten Funkkontakt gegeben, hieß es
Die Verhandlung vor den Rennkommissaren brachte am Samstagabend allerdings ein schnelles Ergebnis. Alle sieben Piloten wurden freigesprochen. In einer Mitteilung der Rennleitung wurde festgehalten, dass alle in der Aufwärmrunde abgesetzten Funksprüche zulässig gewesen waren. Eine detaillierte Erklärung, warum überhaupt Untersuchungen eingeleitet wurden, blieben die Stewards aber schuldig.